HNetPing 7 – mehr als ein klassischer IP-Scanner
Mit HNetPing 7 erscheint eine umfassend überarbeitete Version unseres Netzwerk- und IP-Scanners. Während frühere Versionen vor allem dabei halfen, aktive Geräte in einem IP-Bereich schnell zu finden, geht HNetPing 7 deutlich weiter.
Geräte und Netzwerkdienste automatisch erkennen
HNetPing durchsucht frei definierbare IPv4-Bereiche und ermittelt unter anderem IP-Adresse, Hostname, MAC-Adresse und – soweit ermittelbar – den Hersteller der Netzwerkschnittstelle.
Neu ist die deutlich erweiterte Analyse der angebotenen Netzwerkdienste. Neben klassischen Diensten wie HTTP, HTTPS, FTP, SSH, SMB, DNS oder RDP erkennt HNetPing auch zahlreiche Server-, Datenbank-, NAS-, Drucker- und Virtualisierungsdienste.
Dabei wird nicht nur geprüft, ob ein Port erreichbar ist. HNetPing versucht bei geeigneten Diensten zusätzlich, weitere Informationen zu ermitteln. Dazu gehören beispielsweise:
- Webserver und Seitentitel
- SSH- und FTP-Banner
- Produkt- und Versionsinformationen
- TLS-Zertifikatsinformationen
- DNS- und NetBIOS-Antworten
- SSDP-/UPnP-Informationen
- NAS- und Virtualisierungssysteme
- Druckdienste
- Datenbankserver
Dadurch entsteht bereits während des Scans ein deutlich genaueres Bild der vorhandenen Systeme.
Automatischer Netzwerkplan
Eine der auffälligsten Neuerungen in HNetPing 7 ist der Netzwerkplan.
Gefundene Geräte werden automatisch nach ihrer erkannten Funktion gruppiert. Dadurch lassen sich beispielsweise Router und Gateways, Server und Virtualisierungssysteme, Arbeitsstationen, NAS-Systeme, Drucker und weitere Netzwerkgeräte schnell unterscheiden.
Zusätzliche Informationen wie Betriebssystem, DNS-Funktion oder besondere Serverrollen können direkt in die Darstellung einfließen.
Der Netzwerkplan kann gezoomt, verschoben und selbstverständlich auch gedruckt werden.

Windows, Linux, NAS und andere Systeme unterscheiden
HNetPing 7 verwendet verschiedene während des Netzwerkscans gewonnene Informationen, um Geräte besser einzuordnen.
So können beispielsweise typische Windows-Arbeitsstationen und Windows-Server voneinander unterschieden werden. SSH-Banner können Hinweise auf Linux-Systeme liefern, während spezielle Dienste beispielsweise Synology-NAS-Systeme oder Proxmox-Virtualisierungsserver erkennen lassen.
Die Erkennung erfolgt bewusst aus den verfügbaren Netzwerkdaten. Zusätzliche Remote-Abfragen sind für die normale Netzwerkerfassung nicht notwendig.
Active Directory einbeziehen
In Windows-Netzwerken kann HNetPing zusätzlich ein vorhandenes Active Directory auswerten.
Computer lassen sich dadurch nicht nur anhand des Netzwerkscans, sondern auch innerhalb ihrer Domänen- und OU-Struktur betrachten.
Damit stehen zwei unterschiedliche Sichtweisen zur Verfügung:
Netzwerksicht: Welche Geräte und Dienste sind tatsächlich erreichbar?
Active-Directory-Sicht: Welche Computer sind innerhalb der Windows-Domäne organisiert?
Geräte, die zwar im Netzwerk gefunden wurden, aber nicht zum Active Directory gehören, bleiben ebenfalls sichtbar.
WMI-Systeminformationen
Für Windows-Rechner steht weiterhin die detaillierte WMI-Auswertung zur Verfügung.
Damit lassen sich beispielsweise Informationen über Betriebssystem, Prozessor, Arbeitsspeicher, Datenträger, Netzwerkadapter, Drucker und weitere Systemkomponenten abrufen.
Die Netzwerkerkennung selbst bleibt davon getrennt. WMI wird nur dann verwendet, wenn tatsächlich detaillierte Informationen über einen Windows-Rechner benötigt werden.
Pivot-Auswertungen und Diagramme
Bei größeren Scans entstehen schnell viele Informationen. HNetPing 7 bietet deshalb zusätzliche Möglichkeiten zur Auswertung.
Pivot-Ansichten ermöglichen beispielsweise Analysen nach:
- Diensten
- Herstellern
- Protokollen
- Ports
- Produkten
- Scan-Sitzungen
Zusätzliche Diagramme zeigen unter anderem häufig verwendete Dienste, Herstellerverteilungen, Antwortzeiten oder Systeme mit besonders vielen angebotenen Netzwerkdiensten.
Damit lässt sich ein Scan nicht nur als Geräteliste betrachten, sondern auch statistisch auswerten.
Mehrere Scan-Sitzungen
Scanergebnisse können in HNetPing 7 weiterhin gespeichert und später erneut geöffnet werden.
Das neue Dateiformat speichert dabei sowohl die gefundenen Geräte als auch die zugehörigen Dienstinformationen gemeinsam in einer einzigen .netscan-Datei.
Auch ältere Scan-Dateien früherer HNetPing-Versionen können weiterhin geöffnet werden.
Mehrere Scan-Sitzungen lassen sich innerhalb einer Auswertung voneinander unterscheiden und vergleichen.
Schneller paralleler Scan mit Fortschrittsanzeige
HNetPing arbeitet parallel und kann dadurch auch größere IP-Bereiche schnell untersuchen.
Eine neue Fortschrittsanzeige zeigt während des Scans, wie viele Adressen bereits verarbeitet wurden. Dadurch ist gerade bei größeren Netzwerkbereichen jederzeit erkennbar, wie weit der aktuelle Scan fortgeschritten ist.
Komfortfunktionen direkt aus dem Scan
Gefundene Dienste können außerdem für weitere Aktionen genutzt werden.
Ist beispielsweise ein Remote-Desktop-Dienst verfügbar, kann eine RDP-Verbindung zum ausgewählten Rechner direkt aus HNetPing gestartet werden.
Weitere dienstabhängige Komfortfunktionen können künftig auf derselben Grundlage angeboten werden.
Dauerhaft nutzbar – auch ohne Lizenz
Mit HNetPing 7 ändern wir auch das bisherige Testmodell.
Das Programm soll nach Ablauf einer Testphase nicht einfach aufhören zu funktionieren.
HNetPing kann deshalb auch ohne Lizenz dauerhaft verwendet werden.
In diesem Modus werden pro Scan bis zu 12 Geräte vollständig ausgewertet.
